Jede EAN-13 endet mit einer Prüfziffer. Sie wird aus den ersten zwölf Ziffern berechnet und sorgt dafür, dass Tippfehler oder Lesefehler sofort auffallen. Hier können Sie die Prüfziffer direkt berechnen – und darunter lernen Sie, wie das Verfahren funktioniert und wie Sie es in Excel umsetzen.

Prüfziffer-Rechner

Prüfziffer: 1 → vollständige EAN: 4006381333931

Die Berechnung erfolgt ausschließlich in Ihrem Browser. Den fertigen Barcode erstellen Sie anschließend im Barcode-Generator – dort wird die Prüfziffer bei 12 Ziffern ebenfalls automatisch ergänzt.

Wozu gibt es die Prüfziffer?

Scanner und Kassensysteme berechnen die Prüfziffer bei jedem Scan neu und vergleichen sie mit der gedruckten. Passt sie nicht, wird der Scan verworfen. So erkennt das System zuverlässig:

  • jede einzelne falsch gelesene oder falsch eingetippte Ziffer,
  • die meisten Vertauschungen zweier benachbarter Ziffern (Zahlendreher).

Eine falsche Prüfziffer ist übrigens eine häufige Ursache, wenn ein Barcode nicht scannt.

Berechnung Schritt für Schritt

  1. Nehmen Sie die ersten 12 Ziffern der EAN.
  2. Multiplizieren Sie die Ziffern an den Positionen 1, 3, 5, 7, 9, 11 mit 1 und die Ziffern an den Positionen 2, 4, 6, 8, 10, 12 mit 3.
  3. Addieren Sie alle Ergebnisse.
  4. Die Prüfziffer ist die Zahl, die zur Summe addiert werden muss, um das nächste Vielfache von 10 zu erreichen. Ist die Summe bereits ein Vielfaches von 10, ist die Prüfziffer 0.

Mathematisch ausgedrückt: Prüfziffer = (10 − (Summe mod 10)) mod 10

Rechenbeispiel

Wir berechnen die Prüfziffer für 400638133393:

Position123456789101112
Ziffer400638133393
Faktor×1×3×1×3×1×3×1×3×1×3×1×3
Ergebnis40018324193999

Summe: 4 + 0 + 0 + 18 + 3 + 24 + 1 + 9 + 3 + 9 + 9 + 9 = 89. Das nächste Vielfache von 10 ist 90, also fehlen 1. Die vollständige EAN lautet 4006381333931.

Prüfziffer in Excel berechnen

Formatieren Sie die Spalte mit den 12-stelligen Nummern als Text, sonst entfernt Excel führende Nullen. Steht die Nummer in Zelle A2, liefert diese Formel die Prüfziffer:

Deutsche Excel-Version:

=REST(10-REST(TEIL(A2;1;1)+TEIL(A2;3;1)+TEIL(A2;5;1)+TEIL(A2;7;1)+TEIL(A2;9;1)+TEIL(A2;11;1)
+3*(TEIL(A2;2;1)+TEIL(A2;4;1)+TEIL(A2;6;1)+TEIL(A2;8;1)+TEIL(A2;10;1)+TEIL(A2;12;1));10);10)

Englische Excel-Version:

=MOD(10-MOD(MID(A2,1,1)+MID(A2,3,1)+MID(A2,5,1)+MID(A2,7,1)+MID(A2,9,1)+MID(A2,11,1)
+3*(MID(A2,2,1)+MID(A2,4,1)+MID(A2,6,1)+MID(A2,8,1)+MID(A2,10,1)+MID(A2,12,1)),10),10)

Die vollständige EAN erhalten Sie dann mit =A2&B2 (wenn die Formel in B2 steht). Wie Sie daraus in Excel einen Barcode machen, zeigt unser Ratgeber Barcode in Excel erstellen.

EAN-8, UPC und GTIN-14

Das Verfahren ist für alle GTIN-Längen identisch, wenn Sie von rechts zählen: Die Ziffer direkt links neben der Prüfziffer wird mit 3 multipliziert, die nächste mit 1, dann wieder 3 und so weiter.

  • EAN-8: 7 Ziffern, Faktoren von links 3-1-3-1-3-1-3.
  • UPC-A: 11 Ziffern, Faktoren von links 3-1-3-…-3.
  • GTIN-14: 13 Ziffern, Faktoren von links 3-1-3-…-3.

EAN, UPC, Code 128, Code 39, ITF-14 oder QR-Code in Sekunden erstellen – als SVG oder PNG.

EAN-13-Barcode erstellen