UPC-A ist der zwölfstellige Strichcode auf Handelsartikeln in den USA und Kanada. Die Nummer dahinter heißt heute GTIN-12. Auf dieser Seite erzeugen Sie den Barcode aus 11 oder 12 Ziffern, inklusive Prüfung der letzten Stelle, und laden ihn als SVG oder PNG herunter.
UPC-A und GTIN-12
UPC steht für Universal Product Code und ist älter als der Name GTIN. Seit die nordamerikanischen und europäischen Nummernsysteme unter GS1 zusammengeführt sind, ist die UPC eine Darstellungsform der GTIN-12, so wie die EAN-13 die Darstellungsform der GTIN-13 ist. Der Strichcode und die Nummer sind nicht dasselbe: Dieselbe GTIN-12 lässt sich als UPC-A drucken oder, mit einer führenden Null, als EAN-13.
Geben Sie 11 Ziffern ein, ergänzt der Generator die Prüfziffer. Geben Sie 12 Ziffern ein, wird die letzte Stelle geprüft. Eine falsche Prüfziffer erzeugt keinen Code. Die Beispielnummer 03600029145 wird zu 036000291452. Dieselbe Rechnung für andere Längen steht im EAN-Rechner.
UPC in EAN umwandeln
Weil die Gewichtung der Prüfziffer von rechts läuft, ändert eine Null am linken Rand nichts an der letzten Stelle. Die Umwandlung ist deshalb nur ein Auffüllen:
- UPC-A:
036000291452 - EAN-13:
0036000291452
Sie rechnen die Prüfziffer nicht neu. Europäische Kassensysteme lesen UPC-A in der Regel auch ohne diese Umwandlung. Umgekehrt akzeptieren nordamerikanische Systeme heute EAN-13. Für ein Produkt, das in beiden Regionen verkauft wird, brauchen Sie nicht zwei verschiedene Artikelnummern. Die Hintergründe stehen im Ratgeber EAN vs. GTIN.
Aufbau der 12 Ziffern
Eine GTIN-12 besteht aus dem U.P.C. Company Prefix, der Artikelreferenz und der Prüfziffer. Die Länge des Firmenpräfixes variiert, genau wie bei der EAN-13. Die erste Ziffer ist die Nummer-System-Ziffer: Viele klassische US-Artikel beginnen mit 0, andere Bereiche nutzen andere Anfangsziffern. Sie sagt nicht, in welchem Land die Ware hergestellt wurde.
| Stellen | Rolle |
|---|---|
| Firmenpräfix inklusive führender Systemziffer | Von GS1 US bzw. der zuständigen GS1-Organisation vergeben |
| Artikelreferenz | Von Ihnen fortlaufend vergeben, Länge abhängig vom Präfix |
| Letzte Stelle | Prüfziffer, Modulo 10 |
Neben UPC-A gibt es UPC-E, eine gestauchte Darstellung bestimmter GTIN-12 für sehr kleine Packungen. UPC-E erzeugt dieser Generator nicht. Für normale Artikel ist UPC-A die richtige und unkomplizierte Form.
Wann UPC, wann EAN-13?
Eine selbst zusammengesetzte Ziffernfolge mit korrekter Prüfziffer ist noch keine registrierte GTIN. Für den Handel in den USA vergibt GS1 US die Präfixe, für Deutschland GS1 Germany. Der Generator zeichnet nur den Strichcode. Wie Sie eine offizielle Nummer bekommen, steht unter EAN-Nummer beantragen.
Was die erste Ziffer nicht bedeutet
Die erste Stelle einer UPC-A ist keine Länderkennung und kein Herstellungsort. Sie gehört zum Nummernsystem der GTIN-12. Viele reguläre Handelsartikel beginnen mit 0. Andere Anfangsziffern sind zweckgebunden: Eine 2 steht häufig für Ware, die im Laden abgewogen wird, eine 4 oft für eine interne Kennzeichnung, die den Betrieb nicht als globale GTIN verlassen soll. Ob Ihre konkrete Nummer so gemeint ist, steht im Vertrag mit GS1, nicht in der Strichoptik.
Wer in Deutschland bei GS1 eine Basisnummer hat, arbeitet in der Regel mit 13 Stellen und druckt EAN-13, auch für Ware, die in die USA geht. UPC-A brauchen Sie, wenn die Nummer wirklich zwölfstellig ist oder der Abnehmer das Symbol ausdrücklich so erwartet. Die Prüfziffer der Beispielnummer 03600029145 ist 2. Dieselbe 2 bleibt stehen, wenn Sie links eine Null zur EAN-13 0036000291452 ergänzen.
Druckgröße
UPC-A hat dieselbe Modulbreite wie EAN-13: bei 100 Prozent 0,330 mm. Die Ruhezone beträgt links und rechts jeweils mindestens neun Modulbreiten. Die Gesamtabmessung liegt damit in derselben Größenordnung wie ein EAN-13, dessen Breite inklusive Ruhezonen bei 100 Prozent 37,29 mm beträgt. Für die Kasse gilt auch hier der Bereich von 80 bis 200 Prozent. Stauchen Sie das Symbol nicht nur in der Höhe.
SVG bleibt beim Skalieren scharf und ist die Datei für die Druckerei. PNG ist die dreifach aufgelöste Vorschau für Office und schnelle Muster. Konkrete Millimeter, DPI und Etikettenmaße stehen im Ratgeber Barcode drucken. Die Prüfziffer können Sie vor dem Druck im GTIN-Rechner gegenrechnen, besonders wenn die Nummer durch eine Tabelle gelaufen ist und führende Nullen verloren hat.